100 Prozent für Severin Eder

Kreisvorstand

Severin Eder (mi.) mit (v.li.) Anita Schmidhuber-Forrai, Bernd Vilsmeier, Alfred Feldmeier, Florian Pronold MdB

SPD-Kreisverbände wählen SPD-Bundestagskandidaten

Dingolfing-Landau.
"100 Prozent für Severin Eder!", das war das Ergebnis der SPD-Wahlkreiskonferenz für den Bundeswahlkreis 230 Rottal-Inn, der die beiden Landkreise Rottal-Inn und Dingolfing-Landau umfasst, und dazu die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaften Gerzen und Wörth/Isar aus dem Landkreis Landshut. Unter Beachtung strenger Hygieneauflagen gemäß der Verwaltungsvorschrift des bayerischen Innenministeriums fand am Samstag die SPD-Bundeswahlkreiskonferenz der SPD-Delegierten aus dem Bundeswahlkreis in der Landauer Stadthalle, die ein zertifiziertes Lüftungssystem besitzt, statt.

Parlamentarischer Staatssekretär Florian Pronold MdB, der nicht mehr zur Bundestagswahl antritt, gab einen kurzen Rückblick auf die Leistungen der SPD in der derzeitigen Bundesregierung. Pronold lobte die ausgesprochen gute Arbeit der SPD und ihrer Minister in der Bundesregierung während der Corona-Krise, die leider nicht ausreichend wahrgenommen wird. So zum Beispiel die Senkung der Einkommenssteuer, bessere Löhne in sozialen Berufen, Abschaffung des Solis für die meisten, mehr Schutz für Paketboten, Parität bei den Krankenkassenbeiträgen, Stärkung des Zolls beim Kampf gegen Sozialbetrug, Verbesserungen bei Leih- und Zeitarbeit, Entlastung von Geringverdienern, die Einführung eines sozialen Arbeitsmarkts und der Brückenteilzeit, höheres Kindergeld, Verbesserungen bei der Mütterrente, beim Bafög, für Azubis, für Rentner, in der Pflege, für Mieter und noch so vieles mehr.


Pronold ist seit 2002 für Rottal-Inn und Dingolfing-Landau im Deutschen Bundestag. Von 2009 bis 2017 war er zudem SPD-Landesvorsitzender und seit 2013 ist er als Parlamentarischer Staatssekretär Mitglied der Bundesregierung. Nach fast 20 Jahren parlamentarischer Arbeit will der Jurist Pronold, der Ende 2022 50 Jahre alt wird, einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Als Kandidaten für seine Nachfolge schlägt er für den SPD-Unterbezirk Severin Eder aus Hebertsfelden vor.


Der 28-jährige Severin Eder stellte sich den 49 anwesenden SPD-Delegierten vor. Der in Hebertsfelden aufgewachsene Severin Eder arbeitet nach einem Studium für Tourismusmanagement am "European Campus Rottal-Inn" in Pfarrkirchen, dem einzigen komplett englischsprachigen Studienstandort in Bayern, als Krisenspezialist bei einem internationalen Touristikkonzern. Er engagiert sich schon seit vielen Jahren in der SPD und den Jusos. Seit Anfang letzten Jahres ist er Co-Vorsitzender der Jusos Niederbayern.


Wir brauchen einen starken Sozialstaat", betonte Severin Eder, bei seiner Vorstellung. "Die derzeitige Corona-Pandemie führt uns eins ums andere mal mehr als deutlich vor Augen, wie wichtig ein gut funktionierender und nachhaltig finanzierter Sozialstaat für unser Gemeinwesen ist!", so Eder. Ein Sozialstaat sozialdemokratischer Prägung muss unterschiedliche Formen der Arbeit und unterschiedliche Lebensentwürfe abbilden, so Severin Eder weiter. Er fordert ein Recht auf Arbeit, statt Arbeitslosigkeit zu subventionieren. Unser derzeitiger Sozialstaat verfestigt immer noch zu stark klassische Geschlechterrollen. Ein moderner Sozialstaat muss vor Armut, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit schützen, und dies solidarisch und individuell, betonte Eder. Zudem will er sich als SPD-Kandidat für eine sozial geprägte Verknüpfung von guten Arbeitsplätzen und Klimaschutz einsetzen. "Klimaschutz und gute Arbeit darf für einen Sozialdemokraten kein Widerspruch sein!", betonte Eder.


Der vor uns stehende Wahlkampf wird deutlich anders sein, als alle bisherigen, hob Eder hervor, deshalb müssen wir alle an einem Strang ziehen. Dann können wir die vielfach sehr gute Leistung der SPD und ihrer Minister in der Bundesregierung zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger in Bayern und Deutschland fortsetzen, erklärte Eder.


Unter der Leitung des stellvertretenden SPD-Bezirks- und örtlichen SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier wurden die vorgeschriebenen Regularien zügig abgearbeitet. Bei der Wahl zum SPD-Bundestagsdirektkandidaten erhielt Severin Eder 49 Stimmen von 49 anwesenden SPD-Delegierten. Eder nahm dieses einstimmige Votum freudig an und versprach einen engagierten Wahlkampf.


Des Weiteren wurden die SPD-Delegierten zur SPD-Landesvertreterkonferenz im März zur Nominierung der bayerischen SPD-Landesliste für die Bundestagswahl gewählt: Delegierte sind Maria Bellmann aus Arnstorf und Bernd Vilsmeier aus Marklkofen-Warth, Ersatz sind Anita Schmidhuber-Forrai aus Massing und Alfred Feldmeier; SPD-Kreisvorsitzender Rottal-Inn, aus Simbach/Inn. Um während des Wahlkampfes im Wahlkreis organisatorisch handlungsfähig zu sein, wählten die SPD-Delegierten noch die Vorstandschaft für die SPD-Wahlkreisorganisation: Vorsitzender ist Severin Eder. Seine Stellvertreter sind Anita Schmidhuber-Forrai, Alfred Feldmeier und Bernd Vilsmeier. Kassier ist Stefan Striegl. Die Revision übernehmen Sophie Hofer, Florian Pronold und Jürgen Schniedermeier.


Mit seinen Dank an die SPD-Delegierten und dem Aufruf zu einem engagierten Wahlkampf beschloss Severin Eder die SPD-Bundeswahlkreiskonferenz in Landau.
 

 

 

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