Landrats- und Bürgermeisterkandidat stellten den SPD Senioren ihre Ziele vor

Kommunalpolitik

Landrats- und Bürgermeisterkandidat stellten den SPD Senioren ihre Ziele vor

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen in Bayern trafen sich die SPD Senioren der Landkreise Dingolfing-Landau und Rottal Inn zu einem politischen Meinungsaustausch in der Brauereigaststätte Büchner in Heilmfurt.

Begrüßen konnte der Vorsitzender Hartmut Manske unter anderem Benjamin Lettl Bürgermeisterkandidat von Eggenfelden,
Dr. Bernd Vilsmeier Landratskandidat für den Landkreis Dingolfing-Landau, Franz Wagner Träger der Georg von Vollmar Medaille, sowie seine Stellvertreter/in Magdalena Obermeier u. Horst Juhr. Entsprechend der Tagesordnung gab Vorsitzender Hartmut Manske ein kurzes Statement zur Landes- und Bundespolitik der SPD. Während man sich in Bayern im Kommunalen Wahlkampfmodus befindet, bereitet sich die CDU auf die Kür eines neuen Spitzenkandidaten in Berlin vor. Sicherlich wird das auch von entscheidender Bedeutung sein, ob die Koalition dann noch Bestand haben wird, so Hartmut Manske. Auf die Kommunalwahlen in Wahlen in Bayern eingehend, betonte Dr. Bernd Vilsmeier Landratskandidat und Kreisrat von Dingolfing-Landau
die wichtigen Aufgaben des Landkreises im Bereich Infrastruktur, Schulen, im sozialen Bereich, in der Wirtschaftsförderung, der Gesundheitsversorgung in den Krankenhäusern und vieles mehr. Hier wurde in der Ära Trapp vieles geleistet, so Vilsmeier. Die Herausforderung ist, den Landkreis auch in den kommenden Jahren so leistungsfähig wie bisher zu erhalten und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Wichtig für Vilsmeier ist hier eine breitere Aufstellung der Wirtschaft, um bei Krisen nicht nur von einem Sektor abhängig zu sein. Deshalb sieht Vilsmeier den Landkreis bei der Beratung und Förderung von Existenzgründern und kleinen Mittelständlern als kompetenten Ansprechpartner. Der Landkreis muss ein attraktiver Arbeitsort und Lebensraum sein und bleiben. Dazu gehört die Pflege unserer reichen Geschichte und Kultur ebenso dazu wie die unsere lebenswerte Kulturlandschaft. Wichtig für Dr. Vilsmeier ist ein innovativerer öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), damit die Bürgerinnen und Bürger, die kein Auto besitzen, wie viele Jugendliche und Senioren, oder auch mal ohne Auto mobil sein wollen, planbar von A nach B kommen. Hier bietet die zunehmende Digitalisierung Chancen, um die Verkehrsträger besser zu vernetzen. Für Vilsmeier und die SPD im Landkreis ist es keine Frage, dass die Kreissenioren-heime in Landkreishand verbleiben, und für die Zukunft gerüstet werden, so Landratskandidat Dr. Bernd Vilsmeier. Auf der Kommunalen Ebene wiederum legte Benjamin Lettl Bürgermeisterkandidat und Stadtrat von Eggenfelden seine Schwerpunkte wie folgt dar: Bei der Wohnbaupolitik in Eggenfelden muss langfristig Tendenzen der räumlichen Spaltung der Gesellschaft entgegenwirkt werden. Dazu gehört auch ein vernünftiger Mix zwischen Wohnen und Arbeiten, Kultur- und Bildungseinrichtungen und Grünflächen. Gemeinsam mit einem leistungsfähigen ÖPNV und einem guten Radwegenetz kann so endlich vermehrt auf den eigenen PKW verzichtet und die Umwelt geschont werden. Eggenfelden benötigt zudem ein gesteuertes Verkehrsleitsystem und eine deutliche Reduzierung des Durchfahrtsverkehrs, so Benjamin Lettl. lm Zeitalter der Digitalisierung wollen wir Vorreiter sein. Um jungen Start-ups und etablierten Unternehmen Perspektiven zu bieten, wollen wir kommunale Infrastruktur zur Verfügung stellen, die gemeinsam genutzt werden kann. Eggenfelden muss seine Kompetenzen nutzen, um den Umweltschutz, insbesondere im Bereich der Energieversorgung vor Ort voranzutreiben. Hierzu müssen kommunale Versorgungs-systeme ausgebaut werden, um die dezentrale Energie- und Wärme-versorgung voranzutreiben. Gerade im Bereich der kommunalen Bauplanung muss der Bereich der Energieerzeugung und Nutzung ein prägender Faktor werden. Auch kann die Stadt Eggenfelden kann für Jugendliche nur attraktiv sein, wenn das entsprechende Angebot gewährleistet wird. Noch gibt es kaum Möglichkeiten für junge Menschen sich zu organisieren oder sich einfach in gemütlicher Runde ohne Konsumzwang treffen zu können. Den jungen Menschen sollen Möglichkeiten gegeben werden, um selbständig Projekte zu realisieren, ohne bevormundet zu werden. Deshalb fordern wir selbstverwaltete Jugendzentren und einen Jugendbeirat mit eigenem Budget.

Gute öffentliche Daseinsvorsorge ist für uns ganz klar die Existenzfrage für das Leben in Eggenfelden. Sie muss für alle bezahlbar und zugänglich sein und dennoch darf es keine

Qualitätseinbußen zugunsten einzelner Profitinteressen geben. Wir möchten allen Bürger/innen den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung ermöglichen. Von der Kita bis zur weiterführenden Schule muss die Kommune dafür sorgen, dass dieser Zugang auch in der näheren Umgebung gegeben ist. Ältere Menschen werden bei uns mit Achtung und Wertschätzung behandelt, denn sie haben wertvolle Arbeit und Dienste verrichtet. Die vielen Ehrenamtlichen tragen in besonderer Weise zum Gelingen unserer inklusiven Kommune bei. Menschen mit geringem Einkommen benötigen ein kostenneutrales Bildungs- und Freizeitangebot. Ein städtisches Ferienprogramm für Jugendliche und Erwachsene gilt es in Sommermonaten einzuführen. so Benjamin Lettl abschließend zu seinen Vorstellungen als Bürgermeisterkandidat. Angetan von den Vorstellungen der der Kandidaten Dr. Bernd Vilsmeier und Benjamin Lettl, verwies Vorsitzender Hartmut Manske abschließend noch auf die kommende Willy-Brandt-Ausstellung in den Landkreisen Rottal-Inn zum Ende dieses Monats und in Dingolfing-Landau am 08.März hin.

 

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